Androhung

Chris wies mich gestern Abend darauf hin, hier öffentlich auf etwas hinzuweisen.

Wie den Kommentaren zu unserer letzten Episode entnommen werden kann, hat uns eine gewisse Garneleh ganz im Stile einer autoritätstrunkenen Mathematiklehrerin eine eher umfangreiche Hausaufgabe inklusive Deadline aufgegeben.

“Zweitens hätte ich da eine Hausaufgabe, für die ihr mich (vermutlich) hassen werdet: schaut bis Jahresende alle Teile (ausgenommen den neuesten) der “Biss zum” (Würgereiz)-Reihe.”

Nun sind Chris und ich natürlich zwei unerschrockene Draufgänger, die auch vor funkelnden Vampiren und knuffigen Werchihuahuas keinerlei Furcht zeigen. Deshalb haben wir uns vorgenommen, an einem baldigen Wochenende alle vier Twilight-Filme am Stück zu schauen und jeweils zwischen den Meisterwerken unseren Senf dazu auf digitales Band zu sprechen. Wir produzieren also eine Twilight-Sonderfolge, die abseits der normalen Episoden ganz monothematisch gestaltet sein wird. Von vermutlich vorkommenden Abschweifungen abgesehen.

Ach ja. Vermutlich werden wir dabei zur Schmerzlinderung auch Alkohol zu uns nehmen. Es ist also nicht auszuschließen, dass neben umfangreichem Wissen (Chris hat den zweiten Band als Hörbuch konsumiert. Komplett!) über diese schöne Filmreihe auch noch unser geistiger und körperlicher Verfall dokumentiert werden wird. Ich bin schon gespannt.

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Es ist geschehen!

Am letzten Donnerstag haben sich Chris und ich an unsere Rechner gesetzt, haben unsere hochtechnisierten Premium-Mikrofone und -Kopfhörer in unsere 18 parallel geschaltete Highend-Mischpulte gestöpselt und eine Pilotfolge unseres “Flachbereich Film”-Podcast-Experimentes aufgezeichnet. Und der experimentelle Charakter dieser Episode zeigt sich wirklich an jeder der zahlreichen Ecken. Der Einstieg ist eher spontan, der Mittelteil geprägt von ahnungslosem Gestammel meinerseits und das Ende übertrifft den Einstieg noch an unverhoffter Plötzlichkeit.

Weiterer Dilettantismus zeigte sich während meiner vergeblichen Nachbearbeitung des Tonmaterials mit Audacity, das ganz Open Source-typisch die Zugänglichkeit eines beratungsresistenten Dornröschenschlosses hat. Zusätzlich stellte ich beim Versuch, die dann dank Auphonic doch noch einigermaßen hingebogene Audiodatei zu publizieren fest, dass das auch nicht so einfach geht, wie ich mir das vorgestellt hatte. Denn um bei dem hier verwendeten kostenlosen WordPress MP3-Dateien hochladen zu können, muss man sich mindestens 10GB Speicherplatz hinzukaufen, die man nur mit Kreditkarte bezahlen kann – und ich habe keine. Auch habe ich nicht den Hauch einer Ahnung, wie man diesen Podcast-Publizierungs-Kram in so einen XML-Stream packt, den man dann mit iTunes oder Podcatchern verarbeiten kann. Wer da also Ahnung hat und mir Recherche-Arbeit ersparen will, der melde sich bitte.

Wie man sieht, ist Podcasten gar nicht so einfach, und wenn es schon die Mikrodilettanten gibt möchte ich uns beide beinahe als Markodilettanten bezeichnen – und dennoch haben wir es geschafft! (So schwer kann es dann also doch nicht sein.) Unsere Pilotfolge hatte ich ursprünglich bei Dropbox hochgeladen, mittlerweile kann der neugierige, hoffentlich gehörlose Leser kann sie sich aber auch einfach unter diesem Post oder bei iTunes oder bei irgend welchen anderen Podcast-Verteilern anhören.

Was ihr dann dort hört, sind unsere Erfahrungsberichte zu zwei Sneak-Previews, die wir uns vergangene Woche im Kino angeschaut haben. Und zwar zum einen der Film “Die Hochzeit unserer dicksten Freundin” (Filmstart in Deutschland 25.10.2012) und zum anderen der Film “Vielleicht lieber morgen” (Filmstart in Deutschland 01.11.2012). Für Rückmeldungen und konstruktive Kritiken sind wir ganz offen. Viel Spaß beim Hören!

 

Edit: Was ich schändlicherweise vergaß sowohl in der Episode als auch in dem dazugehörigen Post hier zu erwähnen ist, wer uns unsere schicke Titel- und Endmusik komponiert und eingespielt hat. Sämtliches Urheberrecht, Ansehen und all unser Dank gehen an Martin Meusinger! Guter Mann. Lest seinen Blog & lauscht seiner Musik.

Edit 2: Ich habe in unserem nun hauseigenen WordPress ein Podcast-Plugin installiert und die erste Episode testweise eingebunden. Der Link steht da unten:

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